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Adolph Freiherr Knigge, eigentlich Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge

War ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Aufklärungsschrift "Über den Umgang mit Menschen". Sein Name steht heute irrtümlicherweise für Benimmratgeber, die mit Knigges Werk allerdings nichts zu tun haben.

* 16.10.1752 in Brendenbeck (Niedersachsen), Deutschland
06.05.1796 in Bremen (Freie Hansestadt Bremen), Deutschland

14 Zitate von Adolph Knigge

„Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt jede Demütigung ertragen zu müssen, und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.“
 
  
 
„Der Umgang mit Kindern hat für einen verständigen Mann unendlich viel Interesse. Hier sieht er das Buch der Natur in unverfälschter Ausgabe aufgeschlagen.“
Bemerkung
Zweites Buch, 1. Kapitel, Verschiedenheit des Alters. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878.
 
  
 
„Die Frau poche nicht auf ihre unverletzte Treue, welche vielleicht das Verdienst des Zufalls oder eines kalten Temperaments ist.“
Bemerkung
Zweites Buch, 5. Kapitel, Eheleute. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 155
 
  
 
„Ehre das Alter!“
Bemerkung
Zweites Buch, 1. Kapitel, Verschiedenheit des Alters. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 121
 
  
 
„Eine der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben, die täglich seltener wird, ist die Verschwiegenheit.“
Bemerkung
Erstes Buch, 1. Kapitel, Allgemeine Bemerkungen. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 42
 
  
 
„Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen in einem vollkommen vertraulichen Tone verkehren. Um angenehm zu leben, muss man fast immer als ein Fremder unter den Leuten erscheinen.“
Bemerkung
Erstes Buch, 1. Kapitel, Allgemeine Bemerkungen. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 50
 
  
 
„Handle gut und anständig, weniger anderen zu gefallen, eher um deine eigene Achtung nicht zu verscherzen.“
Bemerkung
Über den Umgang mit Menschen
 
  
 
 
„Keine freundschaftliche Verbindung pflegt dauerhafter zu sein, als die, welche in der frühen Jugend geschlossen werden. Man ist da noch weniger misstrauisch, weniger schwierig in Kleinigkeiten.“
Bemerkung
Zweites Buch, 6. Kapitel, Freunde und Feinde. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878.
 
  
 
„Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in welcher du dich befindest.“
Bemerkung
Erstes Buch, 1. Kapitel, Allgemeine Bemerkungen. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878
 
  
 
„Sehr kluge und verständige Menschen tun oft im gemeinen Leben Schritte, bei denen wir den Kopf schütteln müssen.“
Bemerkung
Einleitung. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe.
 
  
 
„Über viele Dinge urteilen Kinder, weil bei ihnen noch keine Nebenrücksichten ins Spiel kommen, weit richtiger, als Erwachsene.“
Bemerkung
Zweites Buch, 1. Kapitel, Verschiedenheit des Alters. hg. von Karl Goedeke. 16
 
  
 
„Wer immer in Zerstreuungen lebt, wird fremd in seinem eignen Herzen.“
Bemerkung
Erstes Buch, 1. Kapitel, Über den Umgang mit sich selbst. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878
 
  
 
„Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen!“
 
  
 
„Ohne Begeisterung, welche die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zustande gebracht werden.“
 
  

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