War ein spätantiker christlicher Philosoph.
* zwischen 475 und 480 in Rom, im heutigenItalien| „Wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben.“ | ||||
| „Der Ast, der mit aller Gewalt nach unten bis auf den Boden gedrückt worden ist, ragt sofort wieder zum Himmel, sobald die Hand, die ihn niederdrückte, losgelassen hat.“ | ||||
| „Wahrlich nur das ist Elend, was du selbst dafür hältst, und jedes Los ist ein glückliches für den, der es mit Seelenruhe aufnimmt.“ | ||||
| „Hast du also das Glück dir zum Herrn gewählt, so füge dich seinen Launen.“ | ||||
| „Auf zweierlei beruht alle Wirkung menschlicher Handlungen, auf Wille und Macht.“ | ||||
| „Bei jeder Ungunst des Schicksals ist dies die unseligste Art des Unglücks: glücklich gewesen zu sein.“ | ||||
| „Wer kann Liebenden ein Gesetz vorgeben? Liebe in sich ist ein bedeutenderes Gesetz.“ | ||||
| „Nichts ist flüchtiger als die äußere Form, sie welkt und vergeht wie die Blumen des Feldes beim Anbruch des Herbstes.“ | ||||
| „Bei den Weisen bleibt überhaupt kein Platz für Haß. Denn wer – außer ganz großen Dummköpfen – haßt wohl die Guten? Die Schlechten aber zu hassen, ist sinnlos.“ | ||||