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Johann Georg Hamann

War ein deutscher Philosoph und Schriftsteller.

* 27.08.1730 in Königsberg (Preußen), im heutigenRussland
21.06.1788 in Münster (Nordrhein-Westfalen), Deutschland

22 Zitate von Johann Georg Hamann

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„Der Glaube ist kein Werk der Vernunft und kann daher auch keinem Angriff derselben unterliegen, weil Glauben so wenig durch Gründe geschieht als Schmecken und Sehen.“
 
  
 
„Ich glaube, dass nichts in unserer Seele verloren geht, so wenig als vor Gott, gleichwohl scheint es mir, dass wir gewisser Gedanken nur einmal im Leben fähig sind.“
 
  
 
„Je weniger meine Kinder lernen wollten, desto hitziger wurde ich, von ihnen zu lernen, aber alles verstohlenerweise.“
 
  
 
„Man tut wirklich keine Wohltaten und verdient daher auch keinen Dank, wenn man Leute, die unter dem Schwitzkasten gesund werden sollen, aus unzeitigem Mitleid schont.“
 
  
 
„Menschenfurcht und Menschengefälligkeit sind die zwei gefährlichsten Klippen, an denen unser Gewissen am ehesten Schiffbruch erleiden kann, wenn unser Lehrer und Meister nicht am Ruder sitzt.“
 
  
 
„Die Vernunft ist auch nicht dazu gegeben, dadurch weise zu werden, sondern eure Torheit und Unwissenheit zu erkennen.“
 
  
 
„Autorität kann zwar demütigen, aber nicht belehren, sie kann die Vernunft niederschlagen, aber nicht fesseln.“
 
  
 
 
„Alle Wunder sind tägliche Begebenheiten, stündliche Erfahrungen des Lebens mit Gott.“
 
  
 
„Man liebt sich selbst, wenn man strenge gegen sich ist.“
 
  
 
„Wer von Kindern nichts lernen will, der handelt dumm und ungerecht gegen sie, wenn er verlangt, dass sie von ihm lernen sollen.“
 
  
 
„Die Wahrheit ist die Waagschale der Freundschaft.“
 
  
 
„Wahrheit macht frei und überwindet alles.“
 
  
 
„Die kleinste Arbeit schaffe, als sei sie ein Meisterstück, rasch und gut.“
 
  
 
„Die Freundschaft ist ein Kapital, dessen Zinsen niemals verloren gehen.“
 
  
 
„Unglaube ist das Element unserer verkehrten Denkungsart.“
 
  
 
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