War ein italienischer Politiker, Philosoph und Dichter.
* 03.05.1469 in San Casciano in Val di Pesa (Toskana), Italien| „Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.“ | ||||
| „Die guten Ratschläge ... müssen ihren Ursprung in der Klugheit des Fürsten haben - nicht umgekehrt!“ | ||||
| „Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog.“ | ||||
| „Auch wenn man unterliegt, soll man es in Ehren tun.“ | ||||
| Bemerkung Vom Staat | ||||
| „Ein Mensch, der eine bestimmte Art zu handeln gewohnt ist, ändert sich nie und muss, wenn die veränderten Zeitverhältnisse zu seinen Methoden nicht mehr passen, scheitern.“ | ||||
| „Die Menschen müssen sich so verhalten, dass sie sich nicht zu rechtfertigen brauchen, denn eine Rechtfertigung setzt immer einen Fehler oder die Vermutung eines Fehlers voraus.“ | ||||
| Bemerkung Briefe an die Zehn, 11. April 1505. | ||||
| „Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindruck des Augenblickes ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt.“ | ||||
| Bemerkung Der Fürst, Kapitel "Inwieweit Herrscher ihr Wort halten sollen" | ||||
| „Ein Vater muss lernen, das Handeln seiner Söhne zu akzeptieren, und zwar nicht gemessen an seinen Wünschen, sondern an deren Möglichkeiten.“ | ||||
| Bemerkung Briefe (an die Zehn, 21. November 1500) | ||||
| „Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung.“ | ||||
| Bemerkung Der Fürst | ||||
| „Es gibt drei Arten der Intelligenz: die eine versteht alles von selber, die zweite vermag zu begreifen, was andere erkennen, und die dritte begreift weder von selber noch mit Hilfe anderer.“ | ||||
| Bemerkung Der Fürst | ||||
| „Es ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.“ | ||||
| Bemerkung Geschichte von Florenz | ||||
| „Ich habe immer gehört, dass man drei Gattungen von Menschen meiden soll: Sänger, Alte und Verliebte.“ | ||||
| Bemerkung Clizia | ||||
| „Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“ | ||||
| Bemerkung Der Fürst | ||||
| „Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können.“ | ||||
| Bemerkung Clizia | ||||
| „Wenn Reformen dauerhaft sein sollen, so müssen sie langsam durchgeführt werden.“ | ||||
| Bemerkung Über die Reform des Staates von Florenz | ||||