Marcel Reich-Ranicki

Ist ein deutscher Publizist und Literaturkritiker.

* 02.06.1920 in Wloclawek (Kujawien-Pommern), im heutigen Polen
† 18.09.2013

10 Zitate von Marcel Reich-Ranicki

„Deutsche Schriftsteller verzeihen ihren Kollegen alles, nur nicht den Erfolg.“
Bemerkung
Sinn und Unwert der Kritik? Streitgespräch mit August Everding im BR, 1990
Marcel Reich-Ranicki
 
„Die meisten Schriftsteller verstehen von der Literatur nicht mehr als die Vögel von der Ornithologie.“
Marcel Reich-Ranicki
 
„Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.“
Marcel Reich-Ranicki
 
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„Die anständigen Menschen arbeiten um des Ruhmes und des Geldes willen. Die unanständigen wollen die Welt verändern und die Menschen erlösen.“
Marcel Reich-Ranicki
 
„In Frauen sehe ich auch intellektuelle Partnerinnen.“
Marcel Reich-Ranicki
 
„Natürlich ist ein Buch Gegenstand der Zuneigung oder Abneigung. Man verliert, wie auch bei Frauen, oft die Geduld und langweilt sich.“
Marcel Reich-Ranicki
 
„Unverständlichkeit ist noch lange kein Beweis für tiefe Gedanken.“
Marcel Reich-Ranicki
 
„Man soll die Kritiker nicht für Mörder halten; sie stellen nur den Totenschein aus.“
Marcel Reich-Ranicki
 
„Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“
Marcel Reich-Ranicki
 
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„Aufrichtigkeit ist die erste Pflicht des Kritikers.“
Bemerkung
"Menschen bei Maischberger", 21. September 2004
Marcel Reich-Ranicki